Ahrtalschule schließt Schulpatenschaft mit BiBB

Am Dienstag, den 12. April 2012 begab sich die Ahrtalschule auf neue zukunftsweisende Pfade. Im Beisein der Klassen acht bis zehn wurde feierlich die erste Schulpatenschaft mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn geschlossen.

"Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist das anerkannte Kompetenzzentrum zur Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Das BIBB identifiziert Zukunftsaufgaben der Berufsbildung, fördert Innovationen in der nationalen wie internationalen Berufsbildung und entwickelt neue, praxisorientierte Lösungsvorschläge für die berufliche Aus- und Weiterbildung. " ( zitiert aus: http://www.bibb.de/de/26173.htm)

Doch was sind die beiderseitigen Vorteile einer solchen Schulpatenschaft?

„Angesichts rückläufiger Schülerzahlen, drohendem Fachkräftemangel und vielfach problematischer Übergänge in den Beruf sind Schulen und Unternehmen mehr denn je gefordert, eng zusammenzuarbeiten.
Unternehmen beklagen häufig die mangelnde Ausbildungsreife und fehlende Qualifikationen von jungen Menschen, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben. Schulen hingegen wünschen sich ein stärkeres Engagement der Betriebe, um den Schülern die Anforderungen der Wirtschaft näher zu bringen und Einblicke in die Praxis zu ermöglichen. Schulpatenschaften sind für beide Seiten ein guter Weg, Kontakt miteinander zu knüpfen und sich verbindlich auf Schwerpunkte in der Zusammenarbeit zu einigen.“ (zitiert aus: http://www.schulewirtschaft-rp.de/231.html)

Eine erste Gelegenheit der Zusammenarbeit ergab sich am sogenannten "Girls - Day", als zahlreiche Schülerinnen aus den Klassen 8 und 9 das BiBB kennnenlernten, indem sie sich typische Jungenausbildungsberufe im BiBB einen Tag lang genauer anschauten. (Mt.)