Berufsinfos aus erster Hand

Am Montag den 25. Januar wurde der Schultag für unsere Klassen 8B, 9B , 9R1 und 9R2 etwas umorganisiert. An diesem Tag stellten drei Vertreter von Unternehmen "ihre" Berufsbilder den jungen Berufswählern ganz genau und ausführlich vor. Dies waren Christoph Hengsberg von dem Firma Fenster und Rolladen Knieps,  der den Mechatroniker im Fensterbau präsentierte. Stephanie Wendt, Ausbildungsleiterin bei der Landwirtschaftskammer Koblenz, präsentierte die Grünen Berufe im Bereich Gartenbau und Martin Balmer vom Forschungscampus Klein Altendorf referierte über die Ausbildung im Obstbau. Näheres kann man den Präsentationen und Links unten entnehmen. (Mt.)

Obstbau_Berufsbild 2016.pdf
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Fenster und Rolladenbauer.pdf
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Chefkoch besucht Ahrtalschule

Ein Workshop der besonderen Art begeisterte Schüler der 9. Und 10. Klassen der Realschule plus Altenahr. Der Chefkoch des alteingesessenen „Gasthauses Assenmacher“, Christian Storch, besuchte die Schule, um gemeinsam mit den Schülern ein perfektes Dinner zu zaubern. Neben der Freude am Kochen vermittelte der Chefkoch so manchen Kniff eines Profis und half den Schülern bei den vorbereitenden Arbeiten. Fleißig wurden Kartoffeln, Möhren und Pastinaken geschält, Eier getrennt, Lachs entgrätet, Orangen filetiert und vieles mehr. Schließlich sollten am Ende des Kochvergnügens ca. 20 Personen satt werden.

Im Laufe des Vormittags erfuhren die Schüler, wie sie qualitativ gute Lebensmittel erkennen, wie Wacholderbeeren püriert werden und warum Kuvertüre hochwertiger ist als Schokolade.

Allmählich breitete sich ein Duft in der Schulküche aus, der erahnen ließ, welches Festessen auf die Schüler wartete. Besonders beeindruckend war während der Zubereitung das Flambieren einer Crème brûlée.  Nach drei Stunden war es dann soweit, es konnte angerichtet werden. Als Vorspeise gab es Petersilienwurzelsuppe mit gebeiztem Lachs, als Hauptspeise Schweinemedaillons im Blätterteig mit einer Champignon-Zwiebel-Speck-Füllung und als Nachspeise eine Crème brûlée mit selbst gemachtem Schokoladeneis auf Orangensalat. Natürlich schmeckte das feine Essen allen ausgezeichnet, auch dem Schulleiter der Ahrtalschule Hubert Stentenbach und Jessica Müller von der Agentur für Arbeit, die das Projekt begleitete.

Interessant für die Schüler, die in absehbarer Zeit in die Berufswelt eintreten, waren grundsätzliche Informationen über den Beruf Koch, über Voraussetzungen, die man mitbringen sollte, Arbeitszeiten und Verdienstmöglichkeiten.

Besonderer Dank gilt der Hauswirtschaftslehrerin der Ahrtalschule, Felicitas Bernrieder, die durch ihren Einsatz vor und während des Workshops maßgebend zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.

Alle teilnehmenden Schüler äußerten sich am Ende des Schultages sehr positiv, sie erlebten einen Schultag, an dem sie viel Spaß hatten, viel lernten und an den sie sich noch lange gerne zurückerinnern werden. Dies gilt ganz besonders für Lukas Greuel aus der Klasse 10, er gewann eine von der Sinziger Institution „Haus der offenen Tür Sinzig“, die sich unter anderem den Übergang von Schule und Beruf zur Aufgabe gemacht hat, ausgelobte Reise nach Wien. (Pet.)

Zum Artikel des Bonner Generalanzeigers
Kochprojekt.pdf
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9- Klässler besichtigten den Autozulieferer                    Freudenberg in Remagen

Am Dienstag, den 24. Februar 2015 besichtigten die Klassen 9 der Ahrtalschule – Realschule plus Altenahr den renommierten Autozulieferer „Integral Accumulator“, der heute zu dem Familienunternehmen Freudenberg Sealing Technologies gehört, in Remagen.

Dieses Unternehmen produziert Hydraulikspeicher für Kupplungen und Getriebeschaltungen sowie Nockenwellen für Kraftfahrzeuge und Landmaschinen. Freudenberg ist einer der größten industriellen Ausbildungsbetriebe im Kreis Ahrweiler. Dort werden die Berufe Mechatroniker, Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Technischer Produktdesigner, sowie Industriekaufmann praxisnah ausgebildet.

 

Die Altenahrer Schüler erhielten vom Ausbildungsleiter Alexander Gross einen fundierten Einblick in die Betriebsgeschichte des Unternehmens. Er vermittelte ihnen einen kurzen Überblick über deren Produktpalette und die unterschiedlichen Anforderungen die an ein solches Zuliefererunternehmen von der Automobilindustrie gestellt werden. Daneben waren die verschiedenen Ausbildungsberufe und deren Ausbildungsinhalte Thema des theoretischen Teils der Betriebsbesichtigung, der im anschließenden Betriebsrundgang mit Auszubildenden verdeutlicht wurde.

 

Begleitet wurden die beiden Klassen von ihren Klassenleitern Eckhart Kantelberg und Joachim Montel, sowie Saskia Berzen vom Berufseinstiegsbegleiterteam der Ahrtalschule, die den erkrankten Initiator dieser Betriebsbesichtigung Andreas Klemann vertrat.

 

Vielen Dank an Herrn Gross für die abwechslungsreiche und sehr informative Führung durch "seinen" Betrieb. (Mt.)

Ausbildung in der Finanzverwaltung?

Warum nicht, das scheint doch ein sehr interessanter Beruf mit Perspektive zu sein, sagten sich zwölf Schüler der Klassen 9R, 10R1 und 10R2 und lauschten gespannt am vergangenen Mittwoch dem Infovortrag zum Berufsbild des Finanzwirtes. Vortragende waren Peter Schmitten, sowie der Jugend- und Auszubildendenvertreter Patrick Groß vom Finanzamt in Bad Neuenahr – Ahrweiler.

 

Für unsere Schulabgänger mit dem Sekundarabschluss 1 bietet sich eine zweijährige Ausbildung zum Finanzwirt im Mittleren Dienst geradezu an. Eine anspruchsvolle praktische Ausbildung von anderthalb Jahren beim Finanzamt und ein halbes Jahr Berufsschule an der Landesfinanzschule Edenkoben bilden den dualen Ausbildungsgang.

Die Ausbildungsvergütung von 900 € ist bestimmt auch sehr attraktiv.

Vielen Dank an Herrn Schmitten und Herrn Groß für den informativen Power Point Vortrag. (Mt.)

 

 

Mehr Infos:

 

https://www.lfst-rlp.de/home/jobs-karriere/ausbildung/

 

Oder auch hier:

Finanzwirt Flyer
flyer_finanzwirt_2014_web.pdf
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Ahrtalschüler zur Berufserkundung bei der Bundespolizei

Am Donnerstag, den 5. Juni 2014, fuhren 24 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8R und 9R zusammen mit zwei Müttern, ihrem pädagogischen Koordinator Herr Stentenbach, dem Berufseinstiegsbegleiter Andreas Klemann und Organisator Joachim Montel zur Betriebsbesichtigung bei der Bundespolizei in deren Aus- und Weiterbildungszentrum nach Swisstal – Heimerzheim.

 

Durch den Tag begleitet wurden die wissbegierigen Schüler aus Altenahr von Polizeihauptmeister Olfert, der nicht nur umfangreiche Inforationen zu den Aufgaben der Bundespolizei, zu den Zugangs- und Ausbildungsinhalten von Polizeianwärtern gab, sondern den Schülern auch einige wichtige Grundgriffe zum Selbstschutz persönlich vermittelte.

 

In der Turnhalle des Ausbildungszentrums wurde den Ahrtalschülern die sportlichen Zugangsvorrausetzungen zum Polizeiberuf praktisch erklärt und demonstriert. Im Anschluss konnten die Schüler gleich feststellen, dass ihre körperlichen Voraussetzungen dem Polizeiberuf noch nicht genügen würden. Höhepunkt war hier die Abnahme einer Leistungsprüfung eines Polizeianwärters im umfangreichen Trainingsparcour, bei dem alle Zuschauer nur staunen konnten über den Fitnesszustand von jungen Polizeianwärtern.

 

Wer sich für diesen Beruf interessiert, der muss nicht nur körperlich fit und gesund sein, sondern auch einen mindestens befriedigenden Realschulabschluss in der Tasche haben, über einen tadelloses polizeiliches Führungszeugnis verfügen und die schriftliche und mündliche Aufnahmeprüfung bestehen. Den jungen Anwärtern steht dann einer der bestbezahlten Ausbildungsplätze in Deutschland offen, ihnen wird aber auch einiges an Trainings- und Lernaufwand abverlangt.

Nach der Ausbildung im mittleren Polizeidienst können die Anwärter im Grenzschutz zur See oder am Flughafen, bei der Sicherung von Bahnhöfen oder bei Demonstrationen und Großveranstaltungen eingesetzt werden.

 

Weitere Höhepunkte der Berufserkundung waren das An- und Ausprobieren der gesamten Ausrüstung eines Bundespolizeibeamten von der Bewaffnung mit Schlagstock, Dienstpistole, Schutzschild und – helm, sowie Bein- und Armschützen bis hin zur Maschinenpistole und Schutzwesten. Hierbei halfen zwei weitere Polizeimeister der Bundespolizei. Die Schusswaffen verfügten natürlich über keine Munition.

 

Zum Abschluss verfolgten die Besucher ein Kommunikationstraining von Polizeianwärtern, die in einer Rollenspielsituation einen Bösewicht, der auf einen Bahnhof einen Fahrkartenautomat aufbricht, dingfest machen mussten. Für junge Auszubildende im 1. Lehrjahr eine schwierige Aufgabe, zumal der schauspielerisch erfahrene Bösewicht, natürlich ständige Unwahrheiten erzählte und die Anwärter zudem provozierte.

 

Die Ahrtalschule bedankt sich bei der Bundespolizei für einen abwechslungsreichen und genauen Einblick in den Alltag der Polizeiausbildung.

(Ein extra „danke schön“ an Frau Bresgen und Frau Kreitmair für deren Fahrdienste, ohne deren zutun diese Exkursion nicht möglich gewesen wäre.)

 

Weitere Informationen unter:

www.bundespolizei.de und www.komm-zur-bundespolizei.de

 

Die Bilder wurden vom Polizeifotografen H. Bongart gemacht und der Schule zur Verfügung gestellt. (Mt.)