Unsere Einstiegsbegleiter

Herr Klemann: Der alte Hase

 

Andreas Klemann übt an der Ahrtalschule seit 2009 die Stelle des Berufseinstiegsbegleiter aus.  Er tut dies im Auftrag der Unternemensberatung Hugo Bösen und in enger Kooperation mit unserem Schulleiter Herr Stentenbach, sowie Frau Müller von der Bundesagentur für Arbeit.

Seine Kontaktdaten:

Email:  klemann@boesen-schulungszentrum.de

Tel.:     02643 - 7397

Mobil:   0176 - 723 719 31

 

Neuerdings wird er von der Teilzeitkraft Saskia Berzen gleichberechtigt unterstützt.

 

Wir haben uns Herr Klemann als Interviewpartner ausgesucht, weil wir vor einem Jahr auch vor der Entscheidung einem geeigneten Beruf zu finden standen. Wir finden es interessant, wie er sich mit den Jungendlichen  befasst, um mit ihnen die optimale Berufsausbildung zu finden. (von Natalie und Ina, 10R1)

Nathalie und Ina : "Was haben Sie für eine Ausbildung?"

Herr Klemann:  "Ich bin Dipl. Ing. für Forstwirtschaft."

Wir:  "Warum haben Sie den Beruf gewechselt?"

Herr Klemann:  "Wegen Arbeitslosigkeit  vor 11 Jahren, besuchte ich über das Arbeitsamt ein Seminar  bei der GAW. Diese sucht gerade einen Mitarbeiter für Bewerbertraining. Danach erteilte ich Deutschkurse und betreute Schüler die den Hauptschulabschluss nachmachten."

Wir:  "Für welche Schüler sind Sie hier an der Schule zuständig? Können alle Schüler zu Ihnen kommen?"

Herr Klemann: "Die Lehrer der 8 und 9 Kasse geben mir eine Liste mit Schülern, von denen  sie denken, dass es ihnen schwer fällt, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Schüler und ihre Eltern müssen damit einverstanden sein, dass ich sie unterstütze. Im Jahr sind das um die 20 Schüler.
Aber auch andere Schüler, die Fragen haben, können gerne zu mir kommen."

Wir:  "Unterstützen Sie die ´´schwierigeren Fälle`` besonders oder anders?"

Herr Klemann:  "Jeder wird nach seinen Bedürfnissen behandelt. Sein Sozialverhalten spielt dabei natürlich auch eine Rolle."

Wir:  "Wie arbeiten Sie mit der Schule, mit dem Elternhaus und mit dem Arbeitsamt zusammen?"

Herr Klemann: "Ich versuche ein enges Netzwerk zwischen allen Beteiligten auf zu bauen. Ich arbeite natürlich auch eng mit den Lehrern zusammen. Der Kontakt mit den Eltern wird nur bei Bedarf aufgenommen. Die Arbeitsagentur ist unser Arbeitsgeber und es wird in engem Kontakt gearbeitet."

Wir:  "Wann und wo sind Sie hier im Haus?"

Herr Klemann:  "An Schultagen: Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Raum 204. Der befindet sich im 2. Obergeschoss."

Wir:  "Wie unterstützen Sie die Schüler, was ermöglichen Sie ihnen?"

Herr Klemann:  "In Einzelgesprächen, indem ich sie bei Bewerbungen unterstütze, Kontakt mit den Betrieben herstelle und durch Bewerbungstraning."

Wir:  "Wie sind sie hier an die Schule gekommen?"

Herr Klemann: "Das ist ein Projekt, das im März gestartet ist. Meine Chefin hat mich gefragt, ob ich Interesse an dieser Aufgabe habe. Nach 11 Jahren wollte ich mal wieder etwas Neues machen und die Arbeit mit Jugendlichen interessiert mich."

Wir:  "Wie lange machen sie Ihren Beruf schon?"

Herr Klemann:  "Seit 11 Jahren."

Wir:  "Seit wann sind sie schon hier an unserer Schule?"

Herr Klemann: "Seit Mitte März."

Wir:  "Wie motivieren sie die Schüler dazu, eine Ausbildung zu machen?"

Herr Klemann: "Ich erzähle ihnen von den Erfahrungen, die ich mit Jugendlichen ohne Ausbildung habe. Mit Fakten versuche ich ihnen näher zu bringen, dass es wichtig ist, eine Ausbildung zu haben und die Konsequenzen, die es auf ihre Zukunft hat, verdeutliche ich ihnen."

Wir:  "Haben sie gute oder schlechte Erfahrungen mit den Schülern gemacht, die zu ihnen gekommen sind?"

Herr Klemann:  "Gute. Ich kann den Schülern helfen und sie nehmen dies auch zu 90% an."

Wir:  "Sind Sie für die Schüler auch außerhalb der Sprechzeiten erreichbar?"

Herr Klemann: "Während der Schulzeit über Frau Berger und mein Diensthandy. In den Ferien nur in Notfällen."

Wir:  "Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview."