Wie findet man seinen Traumberuf?

Was ist eigentlich mein Traumberuf? Diese Frage stellen sich unsere Schüler spätestens im 7. Schuljahr, wenn sie im Fach Arbeitslehre mit der Berufswelt und dem Thema Berufswahl konfrontiert werden. Der Traumberuf muss jedenfalls zu der Persönlichkeit eines jungen Menschen passen, soll seine Fähigkeiten und Fertigkeiten herausfordern, soll seinen Interessen und Neigungen entsprechen und dazu natürlich noch genügend Geld für eine eigene Lebensgestaltung abwerfen.

 

Es stellt sich sehr schnell die Frage, ob es einen solchen Traumberuf überhaupt gibt, zumal sich die Arbeitswelt sehr schnell und sehr stark verändert, was man unschwer an der Computerisierung unseres normalen Alltags erkennen kann.

Also redet man besser von einem Wunschberufsfeld zu dem Schulabgänger hinfinden wollen, um sich dort beruflich und persönlich weiterentwickeln zu können. Der eigentlich ausgeübte Beruf wird sich im Laufe des Lebens wahrscheinlich mehrmals ändern.

 

Also geht es für uns an der Ahrtalschule darum, wie finden unsere Schüler einen Einstieg in ihr gewünschtes Berufsfeld. Dazu müssen die Schüler in Selbsttests des Faches Arbeitslehre erst mal ihre eigenen Interessen und damit einhergehende Berufsfelder kennen lernen. Einen wesentlichen Beitrag hierzu können auch die Wahlpflichtfächer liefern, zumal dann wenn sie nach den eigenen Wünschen und Fähigkeiten gewählt werden.

Die schriftlichen Bewerbungsgrundlagen, wie Anschreiben, Lebenslauf oder auch online – Bewerbung werden ebenfalls in Arbeitslehre trainiert.

Begleitete Schulpraktika bietet die Ahrtalschule in den Klassen 8 Berufsreife und 9 Sekundarabschluss und das für drei Wochen. Ein dreiwöchiges Praktikum entspricht dem Wunsch vieler Unternehmen, die sich die künftigen Schulabgänger im Hinblick auf ihre Ausbildungsmöglichkeiten genau ansehen wollen. Die Nochschüler haben in dieser Zeit eine sehr einfache Möglichkeit sich und ihre Fähigkeiten optimal zu präsentieren, um über ein gutes Praktikumzeugnis schon mal einen Fuß in die Tür der Berufswelt zu bekommen.

Ein großer Teil unserer Schüler im Bildungsgang Berufsreife findet seinen späteren Ausbildungsbetrieb im Praxistag des 9. Schuljahres, bei dem die Schüler immer Mittwochs ein durch die Schule betreutes Tagespraktikum in einem Unternehmen absolvieren.

 

Sowohl Schule, als auch künftige Ausbildungsbetriebe sind sehr daran interessiert, dass junge Menschen sich auch in den Ferien in ihrer Berufswahl, durch ein Ferienpraktikum, weiterbilden.

Egal um welche Art von Praktikum es geht, unsere Berufseinstiegsberater Herr Klemann und Frau Drescher, sowie unsere Berufsberaterin der Arbeitsagentur Frau Müller werden und können immer weiterhelfen. Frau Müller besucht auch gerne Klassenelternversammlungen und steht hier Eltern für Fragen zur Verfügung.

 

Besonders gute Chancen sich zu präsentieren haben unsere Schüler bei unseren Schulpaten. Das sind die Unternehmen, die sich unserer Schule besonders verpflichtet sehen. Dazu zählen:

  • das Bundesinstitut für berufliche Bildung in Bonn, die ein sehr breites Ausbildungsplatzspektrum anbieten;
  • die Pumpenfabrik Josef Emmerich in Liers, die Ausbildungsplätze vor allem im Bereich industrielle Produktion und Verwaltung anbieten;
  • die Verbandsgemeindeverwaltung von Altenahr, die an Verwaltung interessierten Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite steht.
  • Das Seniorenzentrum Maternusstift in Altenburg
  • Fenster- und Rolladenbau Knieps aus Bad Neuennahr

 

Schüler im Bildungsgang Sekundarabschluss, die Spaß am Lernen in der Schule haben und einen höheren Bildungsabschluss, wie zum Beispiel das Abitur oder das Fachabitur anstreben, haben die Möglichkeit sich bei unserem Kooperationsparten der Fachoberschule in Adenau schulisch weiterqualifizieren zu lassen. (Mt.)